Besonders in Zeiten, in denen Einsätze der Bundeswehr in Krisengebieten heftig diskutiert werden, ist der Zivildienst eine immer häufiger gewählte Alternative zum Dienst an der Waffe. Ihren Einsatz finden Zivildienstleistende in der Regel in einem sozialen beruflichen Umfeld, wie beispielsweise in Krankenhäusern und Altenheimen.
Seit dem 1.Oktober 2004 beträgt die Dauer des abzuleistenden Zivildienstes 9 Monate. Damit wurde der Zivildienst zeitlich dem Wehrdienst angeglichen.
Wehrpflicht
Die Wehrpflicht, also die Pflicht der Bundeswehr für einen Zeitraum von 9 Monaten zur Verfügung zu stehen, wird mittlerweile von immer mehr deutschen männlichen Jugendlichen durch die Absolvierung des Zivildienstes ersetzt. Verstärkt wurde diese Tendenz vor allem durch die zeitliche Angleichung von Wehr- und Zivildienst.
Der Wehrdienst gliedert sich in eine dreimonatige Grundausbildung, in der sämtliche Bereiche der Bundeswehr durchlaufen werden müssen, und einer anschließend verlaufenden Spezialausbildung.